Der älteste
Teil des
Stadtzentrums
mit gewundenen,
belebten
Gäßchen, die
hauptsächlich
Fußgängern
vorbehalten sind,
und zahlreichen
Geschäften.
| Die Altstadt |
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LE PALAIS DE JUSTICE
Der Justizpalast wurde an der Stelle
errichtet, an der sich früher der Palast der
Grafen der Provence befand. Im 16. Jhd.
befanden sich im gräflichen Palast das
Parlament, der Rechnungsshof, die
Finanzverwaltung und der Sitz des
Gouverneurs.
Ende des 18. Jhd. wurde dieser Palast
abgerissen und der Justizpalast nach
Plänen von Ledoux errichtet. Er wurde 1832
von Penchaud fertiggestellt. (Auf dem Platz
findet dreimal wöchentlich ein Floh- und Trödelmarkt statt.)
L’ÉGLISE DE LA MADELEINE
Die Kirche Sainte Madeleine wurde im 17. Jhd. erbaut und
birgt zahlreiche Werke der sakralen Kunst wie zum Beispiel
einen Altar mit Darstellung der Verkündigung (1444).
LA PLACE DE LA MAIRIE
Der Rathausplatz wird beherrscht vom Rathaus (1655-1670)
mit seiner italienischen Fassade, geschnitzten Portalflügeln
und schönem Innenhof sowie dem Uhrturm, dem
ehemaligen Wachturm der Stadt, mit seiner astonomischen
Uhr (1661), unter der abwechselnd die Statuen der vier
Jahreszeiten erscheinen.
L’ANCIENNE HALLE AUX GRAINS (1759-61)
Die ehemalige Getreidehalle (1759-61) erhebt sich auf der
Südseite des Platzes und wird von einem Giebelrelief von
Chastel gekrönt, einer allegorischen Darstellung der Rhône
und der Durance. In der Mitte des Brunnens, ebenfalls von
Chastel, erhebt sich eine römische Säule. Geht man um die
Getreidehalle herum, so kommt man zur Place Richelme, wo
jeden Morgen der Obst- und Gemüsemarkt stattfindet.
LA PLACE DES CARDEURS
Die Place des Cardeurs wurde 1963 an der Stelle eines
Sanierungsbereichs angelegt, wo sich im Mittelalter das
Judenviertel der Stadt befand. Heute findet man hier
zahlreiche Cafés und Restaurants.
LE MUSÉE DU VIEIL AIX
Das Musée du Vieux Aix (Heimatmuseum), 17, rue Gaston de
Saporta, befindet sich im von Vallon erbauten Hôtel d'Estiennede St
Jean (1652-1724) und bietet Zeungnisse der Aixer Vergangenheit.
Im Haus Nr. 19 birgt das Hôtel de Chateaurenard (1654) ein
wunderschönes Treppenhaus mit Trompe-l'œil-Malereien von
Daret.
L’HÔTELMAYNIER D’OPPÈDE (1787)
Das Hôtel Maynier d'Oppède (1787) in der Nr. 23 ist heute
das Französisch-Institut für ausländische Studenten. Im
Innenhof finden klassische Konzerte statt.
LA PLACE DE L’ARCHEVÊCHÉ
Am Ende des Platzes befindet sich das bischöfliche Palais
(1650-1730) ehemals Sitz der Erzbischöfe von Aix, mit seinem
schönen Portal im Régencestil. Hier finden jedes Jahr im Juli
die Internationalen Opern- und Musikfestspiele statt.
LE MUSÉE DES TAPISSERIES
Das Gobelinmuseum ist in den Prunkgemächern im ersten
Stock des Palais untergebracht und bietet eine
reichbestückte Sammlung von Wandteppichen und
Einrichtungsgegenständen aus dem 17. und 18. Jhd.
LA CATHÉDRALE ST SAUVEUR
Die Kathedrale St. Sauveur : Hier sind alle Architekturstile vom 5. bis
zum 17. Jhd. vereint, von den römischen Grundmauern zum
merowingischen Baptisterium, vom Kreuzgang aus dem 12. Jhd.
zum berühmten Triptychon mit der Darstellung des brennenden
Dornbuschs von Nicolas Froment (1476) und den geschnitzten
Portalflügeln aus dem 16. Jhd.
Gegenüber der Kathedrale befindet sich der Universitätsplatz. In
der alten juristischen Fakultät, 1734 von Georges Vallon erbaut,
befindet sich heute das Institut für politische Wissenschaften.
LES REMPARTS MÉDIÉVAUX
Am oberen Ende der Rue Gaston Saporta kann man auf der
linken Seite die letzten sichtbaren Reste der mittelalterlichen
Stadtmauern sehen.
LES THERMES SEXTIUS
Neben dem Kurhaus erhebt sich der Tourreluque-Turm (14.
Jhd.). Der moderne Bau befindet sich an der Stelle der alten
römischen Sextius-Thermen.
Bei Ausgrabungen hat man ein römischen Thermenbecken
gefunden, das man beim Eingang des neuen Kurkomplexes
sehen kann.
LE MUSEUM D’HISTOIRE NATURELLE
Das Naturgeschichtliche Museum befindet sich im Hôtel
Boyer d'Eguilles (1672). Dieses Museum besitzt eine
einzigartige Sammlung von Dinosaurierfossilien, die aus
dem Bereich des Sainte Victoire Massivs stammen.
LA PLACE D’ALBERTAS
Place d'Albertas, ein barocker Komplex mit Rokoko-Dekor,
der gegen 1745 von Georges Vallon für den Marquis
d'Albertas errichtet wurde. Bemerkenswert ist auch die Nr. 13
der Rue Aude mit dem manieristischen Bossenwerk des
Hôtel de Peyronetti (1620).
L’EGLISE SAINT ESPRIT
Die Kirche St. Esprit (1705-1716) ist die ehemalige Kapelle
des Saint-Esprit-Hospitals. Hier fand die Hochzeit Mirabeaus
mit Mademoiselle de Marignane statt. Genau gegenüber
befindet sich der Turm der ehemaligen Augustinerkirche mit
seinem schmiedeeisernen Glockenstuhl aus dem Jahre 1677.
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| Geführte Besichtigungen |
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Unter der Leitung der vom Ministrium für Kultur und Kommunikation zugelassenen stadthistorischen Führer.
Unsere geführten Besichtigungen beginnen beim Fremdenverkehrsamt und machen Sie mit dem Zauber von
Aix-en-Provence vertraut, der Eleganz der Adelspalais, der Schönheit von Architektur und Sehenswürdigkeiten, die Zeugen einer glanzvollen Vergangenheit sind.